Hintergründe: Die Nachhaltige Sicherung der Produktivität ackerbaulich genutzter Böden ist ein wesentlicher Grundsatz der guten fachlichen Praxis. Die zunehmende Bedeutung der energetischen Nutzung von Biomasse wirft jedoch Fragen nach der Umweltverträglichkeit auf. Die Intensivierung des Anbaus von Energiepflanzen auf Flächen, die bislang der Nahrungs- und Futtermittelerzeugung dienten, sowie andere aktuelle Entwicklungen, können regional und lokal zu einer Abnahme der Humus-versorgung oder einer unerwünscht starken Humus-Anreicherung von Ackerflächen führen.
Die nachhaltige Sicherung einer optimalen Humusversorgung von Böden ist jedoch Grundlage der Bodenfruchtbarkeit und damit auch der Bio-masseproduktion sowie der Umweltverträglichkeit der Landbewirt-schaftung. Die Humusversorgung der Böden verlangt vor diesem Hintergrund zunehmende Aufmerksamkeit.
Ziel ist es, fachlich fundierte Informationen zugänglich zu machen und den Stellenwert der Humuswirtschaft sowie ihre Bedeutung in einer sich verändernden Biomassewirtschaft aufzeigen.
Träger des Humusnetzwerkes sind bundesweit bedeutende Fachorganisationen, die sich mit Fragen der Humuswirtschaft befassen oder mit Themen, die Fragen der Humuswirtschaft direkt tangieren (z.B. Organisationen der Biomassewirtschaft und des Bodenschutzes).
Mitwirkende sind sonstige Einrichtungen und fachlich befasste Organisationen, die sich als Förderer beteiligen.
Zielgruppen sind Entscheidungsträger, mit der Biomassewirtschaft (einschließlich der Humuswirtschaft) befasste Personen und Stellen sowie die interessierte Öffentlichkeit.
Beiträge werden von den Trägern und Mitwirkenden sowie interessierten Kreisen eingestellt und fachlich durch die Träger geprüft. Die Koordination erfolgt durch die Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V..
Einstellen von Beiträgen ins Humusnetzwerk.de ist mit der Zustimmung der Vereinbarung zu Veröffenltichungsrechten verbunden.
