In Nordrhein-Westfalen lässt sich bereits für die letzten Jahrzehnte nachweisen, dass das Klima im Mittel wärmer und feuchter geworden ist. Dieser Trend wird sich nach derzeitigen Einschätzungen weiter fortsetzen. Um die Folgen des Klimawandels auf die Böden und die Landwirtschaft abzuschätzen unterstützt die nordrhein-westfälische Landesregierung seit längerer Zeit entsprechende Forschungsarbeiten. Drei Projekte beschäftigen sich mit der Untersuchung von Auswirkungen des Klimawandels auf die Qualität von Böden. Im Rahmen eines "Humus-Monitoring" wurde z.B. damit begonnen, die Entwicklung der Bodenhumusgehalte in NRW langfristig zu beobachten. Dabei wird davon ausgegangen, dass Humusgehalte des Bodens durch höhere Temperaturen schneller abgebaut werden. Die Themen im einzelnen:
- Bodentemperatur und Bodenfeuchte
- Organische Bodensubstanz und Bodenleben
- Erosion und Verschlämmung
- Bodenverdichtung
- Stoffausträge in das Grundwasser
Der Stand der Untersuchungen wurde in der Broschüre "Klimawandel und Boden - Auswirkungen der globalen Erwärmung auf den Boden als Pflanzenstandort" zusammen gefasst. Die Broschüre kann von der Internetseite des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW heruntergeladen werden. Hier finden sich weitere Informationen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft und auf die Wasserwirtschaft.
